28.02.18

Winterblüher - nicht jeder bleibt bei Frost schön


Winterblüher erfreuen uns in der kalten Jahreszeit und 
lassen uns vom kommenden Frühling träumen.

Doch nicht jede Blüte übersteht frostige Temperaturen unbeschadet.
Fotografiert nach -18° in der Nacht und Dauerfrost am Tag mit -10°.
Klimazone 6a


Der Winterjasmin  (Jasminum nudiflorum) zeigt seine Blüten bereits im
Dezember. Minusgrade verträgt er, je nach Lage, nicht sehr gut. 


Die gelben Blüten werden zuerst glasig, danach braun. Da sich dieses
Gehölz nicht selber putzt, bleiben die braunen Blüten an den Zweigen hängen.




 Ebenso verhält es sich beim Winterschneeball (Viburnum x bodnantense, Viburnum farreri). 
Die geöffneten Blüten werden braun und bleiben zwischen den Knospen hängen. 


Dadurch erweckt dieses Gehölz den Anschein, als wären alle Blüten erfroren. 
Gibt es wieder Plusgrade öffnen sich die neuen Knospen.



Sarcococca hookeriana, (Schleimbeere) übersteht -15° unbeschadet. 
Andere Arten sind da schon heikler.



Die Zaubernuss (Hamamelis, hier die Sorte 'Feuerzauber') lassen
 Minusgrade kalt. Nach frostigen Nächten hängen die Blütenfäden 
nach unten.



Zeigt sich die Sonne, strecken sich die Blütenfäden innerhalb 
kurzer Zeit wieder der Sonne entgegen. 



Die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox) zeigt 
sich nach diesen Frosttagen auch mit glasigen Blüten. 

Wie sich diese Blüten entwickeln trage ich nach!




Kommentare:

Karen Heyer hat gesagt…

Hallo Elfriede,
schöne Winterzauberblüten :-) Hier zeigt sich ebenfalls die Zaubernuss völlig unbeeindruckt von der Kälte. Wir haben eine chinesische Winterblüte, die dieses Jahr erstmals geblüht hat. Leider war sie sehr schnell durch damit. Die Schleimbeere kannte ich noch gar nicht.
Viele Grüße
Karen

Pflanzart hat gesagt…

Hallo Elfriede,
tja da geht es den Pflanzen wohl nicht anders als uns Menschen. Nach dem Frost in der vergangenen Woche liegen hier bei uns auch erstmal viele mit Erkältung flach und sehen etwas matschig aus, aber nach ein wenig Sonnenschein richten sie sich dann allmählich wieder auf.
Aber im Ernst, einen interessanten Beitrag hast du geschrieben, das der Winterschneeball braune Blüten bekommt war mir noch garnicht so aufgefallen und auch beim Jasmin hatte ich bisher immer den Eindruck den kann nichts verwüsten, aber du hast recht im Moment sehen Beide etwas mitgenommen aus, mal sehen ob sich das in den kommenden Tagen, die ja wärmer werden sollen, wieder ändert.
Herzliche Grüße
Theresa

SchneiderHein hat gesagt…

Oh, dann war es ja wirklich gut, dass der Schneeball noch im Kübel steht und ich ihn kurz vor den heftigen Wintertagen unter dem Glasdach untergestellt habe. Denn dort hat er die fiesen Frosttage unbeschadet überstanden.
Anders sieht es mal wieder bei unserem Winterjasmin aus. Aber er hat zum Glück noch einige unbeschadete Knospen, so wird sein trauriger Anblick hoffentlich bald wieder von neuen Blüten überspielt …
LG Silke